GEHER-RUNDBRIEF |
|
Je mehr Vitamin C Menschen im Blut haben, desto geringer ist auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Wissenschaftler nahmen rund 20.000 Personen zwischen dem 45. und 79. Lebensjahr unter die Lupe. Über mehrere Jahre hinweg wurde der Vitamin-C-Gehalt im Blut gemessen. Es zeigte sich, dass die Sterblichkeit mit steigendem Vitamingehalt abnahm. Bei den Personen mit der höchsten Vitamin-C-Konzentration im Blut war das Sterberisiko nur halb so hoch. Eine Einnahme- oder Dosierungsempfehlung konnte aus dieser Studie jedoch nicht geschlossen werden. Vitamin C, sprich Ascorbinsäure ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt. Dieses Vitamin kann auch freie Radikale (aggressive Moleküle - der Ursprung von Krebs) abfangen. Bereits kleine Mengen lassen dabei das Sterberisiko merklich sinken. Vitamin C schützt die Körperzellen vor aggressiven Sauerstoffmolekülen. Man kann es ungefähr mit dem Verrottungsprozess in der Natur vergleichen. Biochemiker haben jetzt eine weitere Eigenschaft herausgefunden. Bei Schwangeren ist dieses Vitamin verantwortlich für die Reifung der Lungen und hilft Hirnschäden zu vermeiden. Doch Vorsicht: Es gibt überdosierte Präparate. Und die können der Gesundheit schaden. Besonders gefährlich sind viel zu hohe Menge Beta-Carotin (auch Provitamin A genannt) und Vitamin D. Herz-Kreislauferkrankungen bzw. Vergiftungen können auftreten. Bei einer Überdosis an Vitamin C wurden bereits Genschäden nachgewiesen. Hier eine Kurzübersicht über die wichtigsten Vitamine:
|